02 2017

SPACE COLONIES

Der US-amerikanische Physiker Gerard K. O'Neill hatte Anfang der 1970er Jahre erste Ideen entwickelt, um den Weltraum zu besiedeln. Kurz darauf griff Stewart Brand, Cyberkommunarde und Herausgeber des Whole Earth Catalog, diese Überlegungen auf und veröffentlichte das Buch Space Colonies. Darin und in weiteren Ausgaben des CoEvolution Quarterly wurde diskutiert, ob der Weltraum nicht schon im Jahr 2000 kolonialisiert sein könnte. Space Colonies. A Galactic Freeman’s Journal von Fabian Reimann bezieht sich auf diese Veröffentlichungen. In seinen Bildessays montiert er historisches, gegenwärtiges und spekulatives Material, das er mit fiktiven und faktischen Erzählungen zu einem Konglomerat verschiedener Weltentwürfe verbindet.


Text Fabian Reimann
Gestaltung Fabian Reimann
160 Seiten, Englisch, 153 s/w-Abbildungen, klebegebundene Broschur
ISBN 978-3-95905-121-7
EUR 12.00

 

BUCHPRÄSENTATION

25. März 2017, 15 h

Halle 14

 

 

 

Die verschollene Utopie

Christian Gottlieb Pribers Paradies auf der Spur

 

Eröffnung 23.02.2017, 19 Uhr
24.02. – 08.04.2017

HALLE 14
Zentrum für zeitgenössische Kunst
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig

 Caitlin Baucom
Robert Beske
Francis Hunger  
Fabian Reimann

In Filmen, Installationen und Liedern befragen Künstler die Ideen und das Schicksal des heute nahe zu vergessenen, deutschen Frühaufklärers und Sozialutopisten Christian Gottlieb Priber (1697 – 1746?), der vor fast 300 Jahren mit dem Ziel, eine glückliche Gemeinschaft zu gründen, in die nordamerikanische Wildnis aufbrach. Er lebte mehrere Jahre bei den Cherokee, deren Sitten und Sprache er übernahm und studierte. Seine Verhaftung verhinderte die Gründung seines »Königreichs Paradies«, wo alle – unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Glauben – die gleichen Freiheiten genießen sollten.

01 2017

 

10 2016