Projekt Kaufhaus Joske

seit 2008

Aus dem ehemaligen Kaufhaus Joske wurde in den letzten Jahren „Projekt Kaufhaus Joske“, aus einem Ort des kommerziellen Handels wurde ein Ort des kulturellen Handelns. Aus einem Haus wurde ein Geschichtsort, der signifikant über Leipzigs Vergangenheit erzählt.  
Ausschlaggebend für die Auseinandersetzung waren noch sichtbare Spuren im Haus, die von der Zeit berichten, als es ein jüdisches Kaufhaus war. Durch die Boykotte und Sanktionen jüdischer Unternehmen musste 1937 Konkurs anmelden. Das Haus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Staatseigentum, nach der Wende Wohn- und Geschäftshaus. Soweit ist es eine Geschichte wie die vieler Häuser, bis eine Gruppe von Künstler vor einigen Jahren in das Haus einzog und begann, sich mit den Geschichten dieses Hauses zu beschäftigen.
Mit interdisziplinären Veranstaltungsformaten wurde so über drei Sommer innovative Geschichtsvermittlung auf die Beine gestellt. Über die Sommermonate fanden im Innenhof des ehemaligen Kaufhauses Joske vor zahlreichem Publikum spartenübergreifende Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Konzerte, Performances und Diskussionen statt.

www.projektkaufhausjoske.de